Rülzheim Erleben

Lockdown 2.0

Am 28. Oktober 2020 wurde ein erneuter Lockdown durch die Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten der Bundesländer einheitlich für den ganzen November beschlossen. Diese Entscheidung wird für viele Unternehmer der Gastronomie, Veranstaltungsbranche und des Tourismus nicht nur bei uns in der Region das Todesurteil sein.

Die Bundesregierung nennt diesen erneuten Lockdown zwar Lockdown-Light, oder Wellenbrecher-Lockdown, aber im Endeffekt ist es wie im Frühjahr. Teilweise hat der erneute Lockdown schwerwiegendere Folgen als der im März 2020.

Dieser Lockdown soll die angeblich rasante Verbreitung der Corona-Pandemie eindämmen und verlangsamen, so die Bundesregierung.

Die Politiker rechtfertigen den erneuten Lockdown mit Aussagen, die Gesundheitsämter würden bei der Kontaktnachverfolgung von Neuinfizierten nicht mehr nachkommen.

Entschuldigung liebe Leserinnen und Leser, was bitte haben die Behörden in den letzten 8 Monaten getrieben? Haben die Ämter nicht genügend Zeit gehabt, ihr Personal aufzustocken?

Regeln für den Lockdown ab dem 2. November 2020

Die Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche zu verzichten. Das gelte auch für im Inland und überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland dürfen nur noch für notwendige uns ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, müssen schließen und ihren Betrieb einstellen.

Dazu gehören

  • Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen wie draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Freizeit-und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand.
  • Fitnessstudios, Schwimm-, Spaßbäder und ähnliche Einrichtungen.

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind untersagt.

Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist.

Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich.

Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

Der Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.

Schulen und Kindergärten bleiben grundsätzlich geöffnet. Die Länder entscheiden über die erforderlichen Schutzmaßnahmen.

 

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